Wir erinnern uns vielleicht noch alle an das beeindruckende Experiment
im Physik-Unterricht: Der Lehrer führte uns zwei überdimensionale
Stimmgabeln vor, die mit den Griffen auf je ein Holzkästchen montiert
waren.
Zunächst entfernte er die Kästchen und schlug die eine Gabel an: Ein
leiser, dünner Ton erklang.
Danach setzte er die Gabel wieder auf das Holzkästchen und schlug
sie erneut an. Der Ton erklang wieder, jedoch sehr viel voller und
um einiges lauter.
Das Kästchen, so sagte er, sei ein Resonanzkörper. In ihm werde, verursacht
durch die Vibration der Gabel-Schwingung, die Luft zum Mitschwingen
angeregt. – Ein akustischer Verstärkungseffekt...
Und nun kam der überaus verblüffende Teil: In einiger Entfernung wurde
die zweite, auf einem Kästchen montierte, Gabel aufgestellt. Die erste
Gabel wurde kurz in Schwingung versetzt und wieder angehalten. Dennoch
hörten wir Schüler immer noch den Ton, der jedoch jetzt von der zweiten
Gabel ausging. Da sie die gleiche Tonhöhe produzieren konnte wie die
erste Gabel, also auf derselben Wellenlänge schwang, konnte sie eine
Resonanz mit der ersten Gabel eingehen und mitschwingen.
Nun setzte der Lehrer eine Stimmgabel mit einem geringfügig anderen
Grundton auf das Kästchen und schlug sie an. Prompt
schwang die zweite Gabel nicht mehr mit: Sie konnte nicht mehr in
Resonanz treten mit Gabel Nr. 1.
Dieses Prinzip, das Resonanzprinzip, setzt sich durch die gesamte
bioenergetische und biokybernetische Medizin fort: Kann keine Resonanz,
auch mit geringsten Energien nicht, hergestellt werden, kann keine
Beeinflussung durch Energieübertragung respektive Heilung erfolgen.
Mit schädlichen Frequenzen (z.B. bestimmte "geopathologische Beeinträchtigungen"
oder Elektro-Smog) tritt eine langsame Resonanz mit dem Organismus
auf, mit für den Körper positiven Frequenzen (z.B. durch richtig ausgewählte
homöopathische Mittel und Potenzen) eine schnelle.
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