Wir fassen zusammen: Bioresonanz hat als Ziel, Frequenzbereiche (elektronische Bioresonanz) bzw. Informatorik (orgonomische bzw. radionische Bioresonanz), die zu Fehlfunktionen im Organismus führen, aufzuspüren und in Balance zu bringen. Dazu sind in mancher Hinsicht und zum Teil sehr aufwändige Gerätschaften bzw. Hilfsmittel nötig.

Die elektronische Bioresonanz liest "patienteneigene Schwingungen", die in ihrer Intensität unterhalb der Diskriminierschwelle liegen, also im Rauschpegel der elektronischen Bauteile eingebettet sind, in ein Gerät ein. Dort wird dieses Signal dann nach Belieben (und nach Gerätschaft) verstärkt, abgeschwächt, invertiert (um 180° phasenverschoben) oder gar in harmonische und disharmonische Schwingungsbestandteile zerlegt (und einer Weiterbearbeitung zugeführt).

Zumindest der letzte Teil (die H/D-Separation = Trennung in harmonische und disharmonische Frequenzanteile) kann elektronisch nicht (oder nur schwer?) nachgestellt werden, so dass wir von einem "ur-radionischen Effekt" nach dem Affirmationsprinzip ausgehen.
Man munkelt, dass die Trennung durch Materialien wie Propolis oder Bergkristall in elektronischen Bioresonanzgeräten erreicht wird.
Das wäre dann die "gradlinige Abweichung" von Elektronik.

Was es wirklich ist, wird zumeist in einer "Blackbox" (mit Harzen vergossenes Kästchen) vor neugierigen Blicken geschützt.

Legen wir bei den elektronischen Bioresonanzgeräten an den Eingang das Signal eines Tongenerators an, bekommen wir (meist) das bearbeitete Signal am Ausgang zurück - mit Oszillographen messbar.

Da das Eingangssignal eines lebenden Organismus am Ausgang mit diesen Mitteln nicht darstellbar ist, muss sich der elektronische Bioresonanzler fragen lassen, ob - trotz Hochtechnik - dieses Verfahren nicht auch nach dem Affirmationsprinzip funktioniert. Und das umso mehr, da das "alte Rauschen" in jeder aktiven Stufe durch "neues Rauschen" überlagert wird. In einem Aufsatz* sagte ich einmal:

Rauschen überdeckt Rauschen

Angenommen, am Eingang ist tatsächlich das menschliche Signal im Rauschen des Eingangsverstärkers eingebettet, so kommt in jeder zusätzlichen Bearbeitungsstufe des Geräts Rauschen hinzu. Und zwar ist das Rauschen vor der Übergabe durch durch die jeweils letzte Stufe schon da, bildet also eine "Wand". Da alle elektronischen Bioresonanzgeräte auf Basis "ausgebauter" Niederfrequenz- bzw. HiFi-Verstärker arbeiten, sei folgender Vergleich erlaubt:

Stellen Sie sich einen Presslufthammer in Aktion vor (= der Rauschpegel); rechts und links davon - im Abstand von 10 Metern - zwei Menschen, die sich in Normallautstärke unterhalten wollen (das Eingangssignal). Bei jedem kommt der Geräuschpegel des Presslufthammers an, in den die menschliche Sprache gebettet ist. Leider versteht dabei keiner den anderen, da das eingebettete Signal nicht unterscheidbar ist.

Eine Ausnahme, wenn beide Lippenlesen können: Dann haben beide das "Gefühl", als ob der andere spricht - allerdings kommt dabei nicht als einer der Sinne das Hören (im Vergleich: das Bioresonanzgerät) zum Einsatz, sondern das Sehen (was aber im Gehirn in Hören umgebaut wird).

Messen wir jedoch mit der D-Methode (oder anderen Akupunkt-Messmethoden) nach, können wir aus der Reaktion des Vegetativums ablesen, dass da "etwas" passiert. - Wenn es nicht der "physikalisch bearbeitete Rauschpegel" ist - was dann? Ist auch die elektronische Bioresonanz "nur" Rein-Radionik?

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*) http://kunden.privatverlag.org/knowhow/soloshield.php

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