Die ersten Bioresonanzgeräte erschienen ab 1977 als fortentwickelte NF-Geräte. Sie waren erfunden von Dr. med. Franz Morell und realisiert durch den Elektroniker Erich Rasche.
Das erste Bioresonanzgerät war ein Mora Standard, hergestellt durch Med-Tronik (Friesenheim), welches exklusiv durch den Seminardienst des Brügemann-Instituts (von Hans Brügemann) in Gauting vertrieben wurde. Praktisch: Der obligatorische Einsteiger-Kurs zum Kauf des Geräts. So wurde die Anzahl unzufriedener Anwender minimiert, die damit nichts recht anzufangen wussten oder sich ganz einfach überschätzte.

1987 brach die Liaison zwischen dem Brügemann-Institut und Med-Tronik, als nämlich Hans Brügemann sein eigenes Gerät herausbrachte. Es wurde BICOM genannt, war von Anfang an prozessorgesteuert und brachte einen auf und ab laufenden Bandpass mit und einen ersten Therapieprogrammspeicher.

Die beiden genannten Firmen entwickeln – unter wechselnder Führung – bis in die Jetztzeit immer weitere Bioresonanzgeräte und haben seit den 1990ern bereits externe Computer-Steuerungsprogramme entwickelt, um eine bessere Akzeptanz der Anwender zu erreichen.

Als etwas anders angelegter Variante erschien das "Lykotronic" von Josef Jahoda, von dem es unterschiedliche Ausführungen gab.

Auch die Firma VEGA, die sich bereits mit dem Vegatest-Verfahren einen Namen gemacht hatte, brachte ein Bioresonanz-Gerät heraus, welches auf der Mitarbeit von Jahoda basiert haben soll. Es hieß Vegaselect.

In der Folgezeit kamen auch weitere Bioresonanzgeräte auf den Markt, welche deutlich günstiger als ihre großen Vorgänger waren. Darunter der "automatische Bandpass Analog-Scanner" (ABAS oder A-B-A-S) von Dirk Kuhlmann (ABAS Energetik), das Gerät zur Yin-Yang-Schwingungsneutralisation von Dr. med. vet. Alfred Schneider (Medtec Austria) in verschiedenen Versionen, das Bioswing von Peter Barski und Wolfgang Bialas (Holimed) oder der Biosignalmodulator von Horst Konzelmann (profi-systems) u.s.w.

Von Pulsamed, die zuvor mit dem Magnetfeldgerät Pulsatron großes Aufsehen erregt haben, kamen zwei Bioresonanz-Gerätebauarten heraus, eine in Pultform und eine mit Frontbedienung. Hier wurde in Fachkreisen gemunkelt, dass eigentlich Horst Konzelmann der Kontrukteur sei.
Die Pulsamed-Varianten unterschied sich deutlich in der Bauart von denen der Mitbewerber und waren zudem überaus einfach in der Anwendung. Die Integration des Probanden in den Wirkkreis erinnerte ein wenig an ein Theremin.

Ein bisschen heraus sticht die Gerätebauart (eine Art regelbarer Luftkondensator) nach Paul Schmidt, welcher die Firma Rayonex gründete. Eigentlich waren diese Geräte (Sanomed, Sanometer, Rayometer, Rayometer digital...) früher als pure Interferenz-Frequenz-Generatoren konzipiert. Ab den 1990ern jedoch gab es Ausführungen der genannten Geräte mit drei Ausgängen (statt bisher einem), welche unter Einstellung eines speziellen Skalenwerts "echte Bioresonanz" ermöglichen sollte.
Es kamen dann eine Reihe prozessorgestützter Geräte (Rayocomp PS 10, PS 100, PS 1000) heraus, die nach unserer Diktion (wegen des obligatorisch eingebauten Interferenz-Frequenzgenerators) eher "Biokybernetikgeräte" sind, die jedoch auch Bioresonanzeigenschaften ("Bioresonanz nach Paul Schmidt") aufweisen.

Viele Herstellerfirmen "leben" noch und bieten aktuelle Produkte an. Von anderen fehlt jede Spur.

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