In den 1990ern kamen immer mehr Lösungen von Resonanzgeräten auf den Markt, die meist Hybriden aus Software und Hardware darstellten (oft aus gutem Grund aus USA, Russland, Kanada, China, Ungarn usw.). Die Steuerung erfolgte dabei durch einen handelsüblichen PC und die Digital-Analog-Ausgabe wurde durch eine "Blackbox" realisiert. Das Angebot wurde schnell schier unübersichtlich und wer wollte, konnte auch über 50.000 US$ für eine solche Lösung hinblättern.

Auch war die Fluktuation der Anbieter teilweise sehr schnell: Der eine verschwand und kurz darauf erschien ein neuer mit einem verblüffend ähnlichen Produkt. Besonders in den USA, wo Bioresonanz nicht gerne gesehen ist (und deshalb auch abweichend und missverständlich benannt wird, z. B. Biofeedback), fanden schnelle Wechsel und Vertriebe über Briefkastenfirmen statt: Ich habe bei neuen Firmen immer wieder mal geschaut (Google macht es möglich), wieviele Firmen denn noch so an der gleichen Adresse residieren (man vermutet da manchmal ein Hochhaus, sieht aber in Google-Maps ein 2-Etagen-Häuschen)...

Und wenn ein Gerät ausdrücklich mit "Bioresonanz" beworben wird, ist oft nicht einmal "Resonanz" enthalten. Da werden Frequenzgeneratoren über ein Computerprogramm angesteuert, in dem Rife-, Beck- oder Clark-Frequenzen verarbeitet werden. Oder es werden Geräte als Bioresonanzgeräte angeboten, die eindeutig eher der klassischen Radionik zuzurechnen sind (was an sich nichts Schlechtes ist). Oder Biofeedbackgeräte (oft umgewidmete "Bodyfat Analyzer"), welche auf "Quanten-Resonanz-Diagnostik" schließen lassen.

Wie dem auch sei: Jeder Behandler sollte sich dem System zuwenden, welches ihm selbst am sympathischsten ist, denn durch Hingabe und Freude bei der Arbeit wird jede Arbeit effektiver.

Ich möchte nicht versäumen, zu erwähnen (ein bisschen Eigenwerbung), dass wir weltweit die ersten waren, die ganz auf eine externe Blackbox verzichteten und nur ein handelsübliches I/O-Interface (zum Einstecken von außen) nutzen (bereits seit 1995).
Und wir sind es anscheinend immer noch, die in diesem Genre ohne Blackbox arbeiten, auch bei unserem eigenen Bioresonanzansatz nicht, den es seit 2000 bis Anfang 2016 gab (BioresonanzEins*).

Übrigens arbeiten mehrere heute angebotene Hard- und Software-Systeme, die als Hilfsmittel für Resonanztherapeuten offeriert werden, rein radionisch, was eigentlich eine andere Klasse ist.

Natürlich wird das "Reizwort Radionik" tunlichst vermieden, durch Bioresonanz (was irgendwie aber auch legitim ist) o. ä. ersetzt und durch "belletristische Schilderungen" der Vor- und Entstehungsgeschichte, Darlegung des "physikalischen Beweises" sowie durch vier- und fünfstelligen Summen an Verkaufspreisen kaschiert. Und durch Entwicklungsgeschichten, die die russische oder amerikanische Raumfahrt tangieren.

Kurz vor der Jahrtausendwende postulierte ich auf einer Website plakativ "Radionik ist Bioresonanz". Mittlerweile bin ich davon wieder etwas davon abgerückt: Nur weil Vögel und Flugzeuge ebenfalls fliegen können, ordne ich sie nicht den Fledermäusen (und vice versa) zu. Das würde außerdem gedanklich weder Bioresonanz noch Radionik gut tun. ;-)

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*) Nachfolge: VirtuelleResonanz 24c Gold Edition mit VDiode